"Ja" zu Dübendorfer Alternativkonzept | Motorfluggruppe Zürich MFGZ

"Ja" zu Dübendorfer Alternativkonzept


"Ja" zu Dübendorfer Alternativkonzept

27. November 2017

"Ja" zu Dübendorfer Alternativkonzept

Auf dem Flugplatz Dübendorf sollen in Zukunft nur Flüge von historischen Maschinen und Werkflüge stattfinden. Das Stimmvolk der Standortgemeinden Dübendorf, Volketswil und Wangen-Brüttisellen hat ein entsprechendes Konzept deutlich angenommen.

Das Konzept unter dem Titel "historischer Flugplatz mit Werkflügen" erreichte in Dübendorf einen Ja-Anteil von 57,7 Prozent. In Voketswil kam es auf 70,3 Prozent und in Wangen-Brüttisellen sogar auf 74,1 Prozent. Die Stimmbeteiligung lag zwischen 33 und 35 Prozent.

Laut dem Konzept sollen die Standortgemeinden den Flugplatz selber betreiben. Ein Flugplatz für die Geschäfts- und Sportfliegerei, wie ihn der Bund vorsieht, wäre dabei ausgeschlossen. Die Flugbewegungen würden auf maximal 20'000 im Jahr begrenzt. Einzig die Ju-Air dürfte am Wochenende starten und landen. Das erwartete Betriebsdefizit von 1,3 Millionen Franken pro Jahr würden die drei Gemeinden in den ersten 10 Jahren selber tragen.

Der Zürcher Regierungsrat hält trotz der Abstimmungsresultate an den bisherigen Plänen fest. Der Bund habe das Konzept der Standortgemeinden bereits geprüft und es im März 2017 verworfen. "Die Grundsatzentscheide des Bundes zzum SIL sind zu akzeptieren", schreibt der Regierungsrat in einer Mitteilung. 


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