European Flight Training VFR | Motorfluggruppe Zürich MFGZ

European Flight Training VFR


1. Dezember 2019

European Flight Training VFR

Die Auslandflüge haben bei der MFGZ eine lange Tradition. Sie wurden als Navigationsflüge vor über 35 Jahren ins Leben gerufen und erfreuen sich seither grosser Beliebtheit.

Ein Team von erfahrenen Fluglehrern organisiert jedes Jahr Flüge unter Aufsicht der MFGZ Flugschule. Dabei werden nicht nur die fliegerischen Schwerpunktthemen, sondern auch die Flugrouten und Destinationen sorgfältig ausgewählt.

2019 wurden die Navigationsflüge in MFGZ European Flight Training umgetauft. Mit dieser Namensänderung verschiebt sich der Fokus vom engen Thema der Navigation (früher korrekt) zur weiter gefassten Operation im komplexen Europäischen Umfeld. Mit der Namensänderung werden ab 2020 neu auch IFR-Auslandflüge angeboten.

 

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Programm 2020

VFR European Flight Training (EFT 2/2020): Landetraining in Süddeutschland – wenig bekanntes Baden-Württemberg und Bayern

Freitag, 1. Mai 2020, 0900 LT bis Sonntag, 3. Mai 2020, 1730 LT

Flugzeit: ca. 10 Stunden pro Flugzeug
Piloten: max. 10 Teilnehmer
Briefing: Mittwoch, 29. April 2020, 1900 LT, Schulungsraum MFGZ
Leitung: André Wiederkehr

Wir verlassen vor dem Mittag Zürich. Nach der ersten Landung mit Zollabfertigung widmen wir uns den Flugplätzen im Südwesten von Deutschland. Dabei soll individuell auf die Bedürfnisse eingegangen werden. Auf der einen Seite sind Landetrainings an einzelnen Flugplätzen möglich, wie aber auch den Besuch von möglichst vielen unbekannten Flugplätzen.

Die Übernachtung findet in der Region Baden-Baden/Karlsruhe/Mannheim statt. Am Samstag erkunden wir die Schwäbische Alb und übernachten in der Region Nürnberg. Am Sonntag geht zuerst in Richtung der Bayrischen Alpen und via Bodensee zurück nach Zürich.

Am Freitag sind wir mehrheitlich auf Grasflugplätzen unterwegs, am Samstag mehrheitlich auf Asphaltplätzen.

VFR European Flight Training (EFT 3/2020): Cambridge, Douglas (Isle of Man) und Guernsey

Donnerstag, 21. Mai 2020, 0730 LT bis Sonntag, 24. Mai 2020, 1700 LT

Flugzeit: ca. 16 Stunden pro Flugzeug
Piloten: max. 10 Teilnehmer
Briefing: Dienstag, 19. Mai 2020, 1900 LT, Schulungsraum MFGZ
Leitung: Martin Bosshard

Well, well, well... Über das Auffahrtswochenende verreisen wir in Richtung Vereinigtes Königreich. Nightstops sind geplant in der Universitätsstadt Cambridge, in Douglas (Isle of Man) sowie auf der Kanalinsel Guernsey.

VFR European Flight Training (EFT 4/2020): Friesische Inseln und Benelux

Freitag, 12. Juni 2020, 0730 LT bis Sonntag, 14. Juni 2020, ca. 1700 LT

Flugzeit: ca. 11 Stunden pro Flugzeug
Piloten max. 10 Teilnehmer
Briefing: Mittwoch, 10. Juni 2020, 1900 LT im GAC
Leitung: Renzo Zuberbühler

Dieses European Flight Training führt uns zuerst über den Schwarzwald zum anspruchsvollen Flugplatz Frankfurt Egelsbach. Über das nördliche Deutschland geht es weiter nach Wilhelmshaven. Übernachten werden wir auf einer Ostfriesischen Insel – je nach Hotel-Verfügbarkeit auf Wangerooge, Langeoog oder evtl. Norderney oder auch in Emden auf dem Festland.

Den zweiten Tag beginnen wir mit einem Stopover auf Helgoland: Das ist jedoch nur möglich mit starkem Gegenwind, da die Runway sonst zu kurz ist, um zu landen und zu starten. (Wind auf flughafen-helgoland.de ). Danach fliegen wir über den Ostfriesischen Inseln und der Nordseeküste entlang mit Landungen auf Borkum und der Insel Texel in den Niederlanden. Weiter über den langen Strand an Amsterdam und dem Zeeland vorbei bis nach Oostende in Belgien.

Am Sonntag geht es zuerst nach Antwerpen, dann zwischen den Städten von Brüssel und Lüttich hindurch nach Luxemburg, dem dritten Benelux-Land auf unserer Reise. Von hier aus fliegen wir über die Vogesen (mit eventuell einer Zwischenlandung in Colmar Houssen) zurück nach Zürich.

VFR European Flight Training (EFT 5/2020): Korsika und Toskana

Freitag 26. Juni 2020, 0820 LT bis Sonntag 28. Juni 2020, 1645 LT

Flugzeit: Ca. 12 Stunden pro Flugzeug
Piloten: max. 8 Teilnehmer
Briefing: Mittwoch 24. Juni 2020, 1900 LT, Schulungsraum MFGZ
Leitung: Felix Naegeli

Am ersten Tag via Westalpen nach Aosta, wo wir den Einflugzoll in die EU erledigen. Weiter über die Lombardei und das Piemont nach Cuneo zum Tankstop. Der dritte Abschnitt führt an die Küste des Golfes von Genua und übers Mittelmeer nach Calvi an der Nordküste Korsikas. Übernachten in Calvi oder Bastia.

Am zweiten Tag "Inselhüpfen" nach Elba. Von dort über die Stadt Siena ins Innere der Toskana auf den Aviosuperficio Sansepolcro an der Grenze zu Umbrien. Unterwegs Tankstop in Serristori im Val die Chiana. Übernachten in Sansepolcro, der Geburtsstadt des Renaissance-Malers Piero della Francesca.

Am dritten Tag Rückflug möglichst direkt, über den Apennin, die Poebene, Bolzano oder Bergamo (Zoll) nach Zürich, so dass wir zu möglichen Slot-Zeiten wieder auf unserer Homebase eintreffen.

Alternative: Bei kritischem Alpen-Wetter am Freitag Hinflug nach Korsika eventuell via Rhonetal und Südfrankreich.

Für diesen Flug werden nur die Avgasflugzeuge C172 und P28A reserviert.

VFR European Flight Training (EFT 6/2020): Polen

Donnerstag 20. August 2020, 0730 LT bis Sonntag 23. August 2020, 1645 LT

Flugzeit: ca. 17 Stunden pro Flugzeug
Piloten: max. 10 Teilnehmer
Briefing: Dienstag 18. August 2020, 1900 LT, Schulungsraum MFGZ
Leitung: Andreas Carl

Polen ist ein Land voller Kultur und Natur! Um möglichst viel davon mitzunehmen sind 3 Übernachtungen im Land geplant, darunter wahrscheinlich in Danzig und Krakau. Warschau streifen wir mit einem Fuelstop und einem Crossing.

Der Kulturteil umfasst Städte, Burgen und weitere Sehenswürdigkeiten am Boden und aus der Luft. Der Naturteil umfasst Küsten, Seen und Gebirge: Der Flug führt an die Ostsee, über die masurische Seenplatte und an die Hohe Tatra. Auch sollten wir ein paar Stunden für eine Besichtigung unterwegs haben.

Am ersten und letzten Tag machen wir den EU-Zoll voraussichtlich auf kleinen deutschen Plätzen wie Coburg oder Vilshofen. Dieses Routing ermöglicht tiefe Crossings der Städte Berlin und München.

VFR European Flight Training (EFT 7/2020): Nordic Island Hopping

Donnerstag 10. September 2020, 0730 LT bis Sonntag 13. September 2020, 1645 LT

Flugzeit: ca. 17 Stunden pro Flugzeug
Piloten: max. 8 Teilnehmer
Briefing: Dienstag 8. September 2020, 1900 LT, Schulungsraum MFGZ
Leitung: Til Koschnick

Am ersten Tag begeben wir uns auf direktem Weg an die deutsche Küste, wo das Island Hopping beginnen kann. Durch die "Dänische Südsee" arbeiten wir uns in kleineren Sprüngen zur nördlichsten dänischen Insel, Læsø, im Kattegat vor.

Nach der Einreise nach Schweden, in Göteborg, nehmen wir das Insel-Thema wieder auf und landen auf der Insel Visingsö, gelegen im zweitgrössten schwedischen See Vättern. Von hier aus geht es über ausgedehnte Wälder und die Schärenlandschaft der schwedischen Ostküste nach Visby auf die Insel Gotland. Der Rückweg führt uns über die östlichste dänische Insel, Bornholm, zurück zur deutschen Ostseeküste, von wo aus wir den langen Schlag zurück in den Süden in Angriff nehmen.

Sinn & Zweck des European Flight Training

Das Fällen von situationsangepassten Entscheiden erlernt der Motorflugpilot nur beschränkt in der theoretischen und praktischen Grundausbildung. Nach dem Erlangen der Lizenz ist ein systematischer Erfahrungsaufbau notwendig. Deshalb bietet die MFGZ ihren Mitgliedern eine fundierte fliegerische Weiterbildung an: Das „European Flight Training“.

Sie zielt darauf ab, dem VFR/IFR Piloten das Sammeln wichtiger Erfahrungen in fremden Lufträumen, über schwierigem Terrain sowie auf unbekannten Flugplätzen zu ermöglichen. Sie vermitteln den Teilnehmern wertvolle Erkenntnisse im Umgang mit Flugplanung, Wetter, Navigation, Flugtaktik, Flugleistung, Lufträume, Verkehr und anderen fliegerischen Aspekten.

Nebenbei bezweckt das European Flight Training, die Kameradschaft im Club zu fördern. Bei gemütlichem Zusammensein nutzen jüngere und ältere Piloten die Gelegenheit, bestehende Kontakte zu pflegen und neue Bekanntschaften zu machen.

Zielpublikum

Das MFGZ European Flight Training richtet sich an folgende Personen:

  • VFR und IFR Piloten, welche nach dem Ausbildungsabschluss wertvolle internationale Erfahrungen sammeln möchten;
  • Langjährige Piloten, welche sich durch ein intensives Flugtraining fit halten möchten;
  • Piloten, die den EASA Trainingsflug, den MFGZ Jahresrefresher, das LPC oder sonstige Revalidierungen intensiv absolvieren wollen;
  • Piloten, die gerne von einer geführten Flugreise profitieren und/oder lieber mit einem Safety Piloten (FI) unterwegs sind;
  • Piloten, die gerne mit Gleichgesinnten unvergessliche, fliegerische Erlebnisse schaffen möchten.

Planung und Durchführung

Die Teilnehmer erhalten jeweils ungefähr zwei Wochen vor dem „European Flight Training“ das detaillierte Programm. Dieses wird im Briefing, zwei Tage vor Abflug, eingehend besprochen. Anschließend werden die einzelnen Legs mit der Unterstützung von fachkundigen Fluglehrern geplant.

Natürlich werden die aktuellen Wetter-, Flug- und Programmdokumente auch am Morgen jedes Flugtages nochmals im Team analysiert. Dann aber ist jede Crew autonom für die saubere Durchführung ihrer Schulungsflüge zuständig. Insbesondere liegt es an den abwechslungsweise amtierenden PIC, selbständig und elegant von A nach B zu fliegen. Ein Flugtag umfasst in der Regel 3 bis 4 Legs und endet um ca. 17h00 an der jeweiligen Tagesdestination.

Die Taxifahrt vom Flugplatz zu einem Mittelklassehotel dauert meistens etwa 30 Minuten. Die intensiven Flugtage werden jeweils mit einem feinen und geselligen Nachtessen an schönen Destinationen (zB. Pamplona, Calvi, Dubrovnik, Jersey) abgeschlossen. Normalerweise beginnt ein „European Flight Training“ am Freitagmorgen und endet am frühen Sonntagabend. Die durchschnittlich 6 Teilnehmer und 3 Fluglehrer mit Gepäck verteilen sich meist auf 3 vierplätzige Reiseflugzeuge.

Organisation

Das EFT wird von einem erfahrenen Fluglehrer geleitet. Dieser organisiert das FI-Team, plant die Daten, reserviert die Flugzeuge und kümmert sich um die stetige Verbesserung des Angebots. Er sorgt auch für einen einheitlichen Standard bei den Planungsunterlagen. Die für die einzelnen Ausflüge verantwortlichen Fluglehrer planen die Trainings, buchen die Hotels und koordinieren die Flugtage zusammen mit den FI‘s und den Piloten.

Die Administration des EFT – An- und Abmeldungen, Mitteilungen etc. – wird vom Sekretariat der MFGZ geregelt. Bitte zur Anmeldung ausschliesslich das Online-Formular verwenden.

Anmeldungen sollen in kameradschaftlicher Weise verbindlich erfolgen und werden nicht schriftlich bestätigt. Wir erwarten sie spätestens einen Monat vor dem Flugtermin. Für später eintreffende Anmeldungen kann die Teilnahme nicht garantiert werden.

Für Abmeldungen weniger als 4 Wochen vor dem geplanten Abflugdatum wird ein Organisationskostenbeitrag von CHF 200.- erhoben, wenn der Flug wie geplant stattfindet. Ausgenommen sind triftige Gründe, die durch vorausschauende, kameradschaftliche Planung nicht zu verhindern sind.

Die Navigationsflüge sollten nur von lizenzierten Piloten besucht werden, die sich an das gesamte, gemeinsame Programm halten können. Alternativprogramme sind keine vorgesehen.

Die Teilnahme ist, nach Absprache mit dem Flugleiter, auch ohne entsprechende Typeneinweisung möglich. Mindeststunden sind nicht vorgeschrieben.

Es ist in Absprache mit dem Fluglehrer möglich, im Rahmen von Navigationsflügen den SEP- Revalidierungsflug mit Fluglehrer sowie den MFGZ-Jahresrefresher zu absolvieren.

Navigationsflüge sind Schulungsflüge. Es sind deshalb keine Passagiere zugelassen. Die Anmeldung gilt als Schulungsvereinbarung.

Wenn durch abgesagte Flüge oder Legs Hotelkosten entstehen, werden diese den Teilnehmern individuell verrechnet.

Die Crews sind dafür verantwortlich, ihr Flugzeug am Ende des EFT-Fluges wieder nach LSZH zurückzubringen. Erst dann ist der EFT-Flug beendet. Ausgenommen sind technische Schäden, welche das Flugzeug grounden.

Kosten

Obschon die MFGZ traditionsgemäss unterwegs einen Aperitiv offeriert, müssen die übrigen Kosten von den Teilnehmern übernommen werden.

  • Flugzeug: Die geflogene Zeit (flight time) wird dem fliegenden Piloten verrechnet;
  • Fluglehrer: Für den Fluglehrer wird dem fliegenden Piloten ausschliesslich seine entsprechende Blockzeit verrechnet;
  • Landetaxen: Werden in der Regel, falls nicht extrem hoch, vom Piloten übernommen, welcher die Landung ausgeführt hat;
  • Fuel: Die Fuelrechnungen werden von den Teilnehmern vor Ort bezahlt und nach dem EFT-Flug vom Sekretariat rückvergütet. In der Regel bezahlt der Pilot des der Betankung vorangegangenen Legs die Fuelrechnung. Bei deutlichen Preisunterschieden zum aktuellen Zürcher Fuelpreis sollten die Fuelrechnungen aber einigermassen ausgeglichen auf die beiden Flugschüler verteilt werden. Der aktuelle Zürcher Fuelpreis ist im FlyDrive des AirManager publiziert. Die mineralölsteuerfreie Betankung gilt bis zur nächsten Betankung oder bis zum nächsten Crewchange, whichever is earlier.
  • Hotel: Rechnungen werden von den Teilnehmern direkt vor Ort beglichen. Die Teilnehmer haben, falls möglich, die Wahl zwischen Einzel- oder Doppelzimmer.
  • Taxi: Kosten werden von den Teilnehmern vor Ort aufgeteilt und beglichen;
  • Verpflegung: Kosten werden von den Teilnehmern individuell beglichen.

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