European Flight Training IFR/MEP | Motorfluggruppe Zürich MFGZ

European Flight Training IFR/MEP


27. November 2019

European Flight Training IFR/MEP

Nach dem Abschluss der Instrumentenflug- bzw. MEP-Ausbildung ist es wichtig, weitere Erfahrungen zu sammeln. Die MFGZ organisiert deshalb zwei European Flight Trainings pro Jahr, die mit komplexeren Flugzeugen unter Instrumentenflugbedingungen durchgeführt werden.

Ein Team von erfahrenen Fluglehrern organisiert jedes Jahr Flüge unter Aufsicht der MFGZ Flugschule. Dabei werden nicht nur die fliegerischen Schwerpunktthemen, sondern auch die Flugrouten und Destinationen sorgfältig ausgewählt.

2019 wurden die Navigationsflüge in MFGZ European Flight Training umgetauft. Mit dieser Namensänderung verschiebt sich der Fokus vom engen Thema der Navigation (früher korrekt) zur weiter gefassten Operation im komplexen Europäischen Umfeld. Mit der Namensänderung werden ab 2020 neu auch IFR-Auslandflüge angeboten.

 

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Programm 2020

IFR European Flight Training (EFT 1/2020): Instrumentenflug in Frankreich

Freitag, 10. Januar 2020, 0900 LT bis Sonntag, 12. Januar 2020, 1730 LT

Flugzeit: ca. 10 Stunden pro Flugzeug
Piloten: max. 6 Teilnehmer
Briefing: Mittwoch, 8. Januar 2020, 1900 LT, Schulungsraum MFGZ
Leitung: Oliver Möhl

Los geht’s auf das allererste “European Flight Training” IFR. An diesem Wochenende geniessen wir das Fliegerparadies Frankreich mit unseren Flugzeugen SGD, KHK und LKM. Auf den meisten Plätzen werden wir ohne Radarführung die vollen Anflugsprozedere fliegen, um unser Grundwissen zu Standlinien, Procedure turns und Holdings zu festigen.

Auch werden wir die wichtigsten Punkte von PBN repetieren. Da während den Wintermonaten Vereisung ein grosses Thema sein wird, fliegen wir dem trockenen Wetter nach. An den Abenden werden wir beim grossen Käsesortiment und einem guten Rotwein die Flugerfahrungen des Tages austauschen.

IFR European Flight Training (EFT 8/2020): Instrumentenflug am Mittelmeer

Freitag, 20. November 2020, 0900 LT bis Sonntag, 22. November 2020, 1730 LT

Flugzeit: ca. 10 Stunden pro Flugzeug
Piloten: max. 6 Teilnehmer
Briefing: Mittwoch, 18. November 2020, 1900 LT, Schulungsraum MFGZ
Leitung: Grischa Zelenka

An diesem Wochenende fliegen wir zum IFR Instrumentenflugtraining mit SGD, KHK und LKM in Richtung Süden. Wegen Icing werden wir die Route vor allem über die Alpen je nach Wetterlage anpassen.

Das Ziel ist, auf verkehrsärmeren Flugplätzen die verschiedenen Instrumentenanflugsarten zu trainieren. Dabei wird neben der konventionellen Navigation auch PBN ein Thema sein. An den Abenden werden wir irgendwo an der kroatischen, italienischen oder spanischen Küste die Erfahrungen des Tages bei einem geruhsamen Nachtessen austauschen.

Sinn & Zweck des European Flight Training

Das Fällen von situationsangepassten Entscheiden erlernt der Motorflugpilot nur beschränkt in der theoretischen und praktischen Grundausbildung. Nach dem Erlangen der Lizenz ist ein systematischer Erfahrungsaufbau notwendig. Deshalb bietet die MFGZ ihren Mitgliedern eine fundierte fliegerische Weiterbildung an: Das „European Flight Training“.

Sie zielt darauf ab, dem VFR/IFR Piloten das Sammeln wichtiger Erfahrungen in fremden Lufträumen, über schwierigem Terrain sowie auf unbekannten Flugplätzen zu ermöglichen. Sie vermitteln den Teilnehmern wertvolle Erkenntnisse im Umgang mit Flugplanung, Wetter, Navigation, Flugtaktik, Flugleistung, Lufträume, Verkehr und anderen fliegerischen Aspekten.

Nebenbei bezweckt das European Flight Training, die Kameradschaft im Club zu fördern. Bei gemütlichem Zusammensein nutzen jüngere und ältere Piloten die Gelegenheit, bestehende Kontakte zu pflegen und neue Bekanntschaften zu machen.

Zielpublikum

Das MFGZ European Flight Training richtet sich an folgende Personen:

  • VFR und IFR Piloten, welche nach dem Ausbildungsabschluss wertvolle internationale Erfahrungen sammeln möchten;
  • Langjährige Piloten, welche sich durch ein intensives Flugtraining fit halten möchten;
  • Piloten, die den EASA Trainingsflug, den MFGZ Jahresrefresher, das LPC oder sonstige Revalidierungen intensiv absolvieren wollen;
  • Piloten, die gerne von einer geführten Flugreise profitieren und/oder lieber mit einem Safety Piloten (FI) unterwegs sind;
  • Piloten, die gerne mit Gleichgesinnten unvergessliche, fliegerische Erlebnisse schaffen möchten.

Planung und Durchführung

Die Teilnehmer erhalten jeweils ungefähr zwei Wochen vor dem „European Flight Training“ das detaillierte Programm. Dieses wird im Briefing, zwei Tage vor Abflug, eingehend besprochen. Anschließend werden die einzelnen Legs mit der Unterstützung von fachkundigen Fluglehrern geplant.

Natürlich werden die aktuellen Wetter-, Flug- und Programmdokumente auch am Morgen jedes Flugtages nochmals im Team analysiert. Dann aber ist jede Crew autonom für die saubere Durchführung ihrer Schulungsflüge zuständig. Insbesondere liegt es an den abwechslungsweise amtierenden PIC, selbständig und elegant von A nach B zu fliegen. Ein Flugtag umfasst in der Regel 3 bis 4 Legs und endet um ca. 17h00 an der jeweiligen Tagesdestination.

Die Taxifahrt vom Flugplatz zu einem Mittelklassehotel dauert meistens etwa 30 Minuten. Die intensiven Flugtage werden jeweils mit einem feinen und geselligen Nachtessen an schönen Destinationen (zB. Pamplona, Calvi, Dubrovnik, Jersey) abgeschlossen. Normalerweise beginnt ein „European Flight Training“ am Freitagmorgen und endet am frühen Sonntagabend. Die durchschnittlich 6 Teilnehmer und 3 Fluglehrer mit Gepäck verteilen sich meist auf 3 vierplätzige Reiseflugzeuge.

Organisation

Das EFT wird von einem erfahrenen Fluglehrer geleitet. Dieser organisiert das FI-Team, plant die Daten, reserviert die Flugzeuge und kümmert sich um die stetige Verbesserung des Angebots. Er sorgt auch für einen einheitlichen Standard bei den Planungsunterlagen. Die für die einzelnen Ausflüge verantwortlichen Fluglehrer planen die Trainings, buchen die Hotels und koordinieren die Flugtage zusammen mit den FI‘s und den Piloten.

Die Administration des EFT – An- und Abmeldungen, Mitteilungen etc. – wird vom Sekretariat der MFGZ geregelt. Bitte zur Anmeldung ausschliesslich das Online-Formular verwenden.

Anmeldungen sollen in kameradschaftlicher Weise verbindlich erfolgen und werden nicht schriftlich bestätigt. Wir erwarten sie spätestens einen Monat vor dem Flugtermin. Für später eintreffende Anmeldungen kann die Teilnahme nicht garantiert werden.

Für Abmeldungen weniger als 4 Wochen vor dem geplanten Abflugdatum wird ein Organisationskostenbeitrag von CHF 200.- erhoben, wenn der Flug wie geplant stattfindet. Ausgenommen sind triftige Gründe, die durch vorausschauende, kameradschaftliche Planung nicht zu verhindern sind.

Die Navigationsflüge sollten nur von lizenzierten Piloten besucht werden, die sich an das gesamte, gemeinsame Programm halten können. Alternativprogramme sind keine vorgesehen.

Die Teilnahme ist, nach Absprache mit dem Flugleiter, auch ohne entsprechende Typeneinweisung möglich. Mindeststunden sind nicht vorgeschrieben.

Es ist in Absprache mit dem Fluglehrer möglich, im Rahmen von Navigationsflügen den SEP- Revalidierungsflug mit Fluglehrer sowie den MFGZ-Jahresrefresher zu absolvieren.

Navigationsflüge sind Schulungsflüge. Es sind deshalb keine Passagiere zugelassen. Die Anmeldung gilt als Schulungsvereinbarung.

Wenn durch abgesagte Flüge oder Legs Hotelkosten entstehen, werden diese den Teilnehmern individuell verrechnet.

Die Crews sind dafür verantwortlich, ihr Flugzeug am Ende des EFT-Fluges wieder nach LSZH zurückzubringen. Erst dann ist der EFT-Flug beendet. Ausgenommen sind technische Schäden, welche das Flugzeug grounden.

Kosten

Obschon die MFGZ traditionsgemäss unterwegs einen Aperitiv offeriert, müssen die übrigen Kosten von den Teilnehmern übernommen werden.

  • Flugzeug: Die geflogene Zeit (flight time) wird dem fliegenden Piloten verrechnet;
  • Fluglehrer: Für den Fluglehrer wird dem fliegenden Piloten ausschliesslich seine entsprechende Blockzeit verrechnet;
  • Landetaxen: Werden in der Regel, falls nicht extrem hoch, vom Piloten übernommen, welcher die Landung ausgeführt hat;
  • Fuel: Die Fuelrechnungen werden von den Teilnehmern vor Ort bezahlt und nach dem EFT-Flug vom Sekretariat rückvergütet. In der Regel bezahlt der Pilot des der Betankung vorangegangenen Legs die Fuelrechnung. Bei deutlichen Preisunterschieden zum aktuellen Zürcher Fuelpreis sollten die Fuelrechnungen aber einigermassen ausgeglichen auf die beiden Flugschüler verteilt werden. Der aktuelle Zürcher Fuelpreis ist im FlyDrive des AirManager publiziert. Die mineralölsteuerfreie Betankung gilt bis zur nächsten Betankung oder bis zum nächsten Crewchange, whichever is earlier.
  • Hotel: Rechnungen werden von den Teilnehmern direkt vor Ort beglichen. Die Teilnehmer haben, falls möglich, die Wahl zwischen Einzel- oder Doppelzimmer.
  • Taxi: Kosten werden von den Teilnehmern vor Ort aufgeteilt und beglichen;
  • Verpflegung: Kosten werden von den Teilnehmern individuell beglichen.

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